RECHTSSPRECHUNGEN

Bitte wählen Sie ein Themengebiet:

13.02.2013 / Arbeitsrecht

Änderungen bei Minijobs

Der Gesetzgeber novellierte zahlreiche Bestimmungen zu den so genannten Minijobs. Die wesentlichen Änderungen des Gesetzes sind wie folgt:



Die Höhe des Arbeitsentgeltes wurde von 400 EUR auf 450 EUR angehoben.

Die Arbeitnehmer sind nicht mehr versicherungsfrei, sondern in der gesetzlichen Rentenversicherung voll versicherungspflichtig. Ab 1.1.2013 müssen sie daher einen Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht einreichen. Dies gilt für alle Minijobverhältnisse, die ab dem 1.1.2013 geschlossen werden.

Bei Arbeitnehmern, die bereits vor dem 1.1.2013 einen Minijob auf 400 EUR-Basis hatten, ändert sich nichts. Wird jedoch der Verdienst nach dem 31.12.2012 auf mehr als 400 EUR, aber nicht mehr als 450 EUR, angehoben, gilt die gesetzliche Rentenversicherungspflicht mit Befreiungsoption.

Für Beschäftigte in Gleitzeit wurde das Höchstentgelt auf 850 EUR angehoben.

Da der Arbeitgeber bereits den Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 15 % des Arbeitsentgelts zahlt, muss der Minijobber die geringe Differenz zum allgemeinen Beitragssatz von 18,9 % im Jahr 2013 ausgleichen. Das sind 3,9 % Eigenanteil für den Minijobber.

Rechtsanwältin Claudia Frank
Fachanwältin für Arbeits- und Steuerrecht

Zurück zur Übersicht

  PROBANDT
Rechtsanwälte und Notar
Hagenstraße 30, 14193 Berlin
Telefon +49 (0)30 895907-0
Fax +49 (0)30 89590790

NEWSLETTER

Abonnieren Sie hier.
 


Newsletter abonnieren