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14.07.2010 / Allgemein

Verkauf von Arzneimitteln durch unzulässiges Personal verstößt gegen die Berufsordnung



Das Verwaltungsgericht Gießen verurteilte am 17. Mai 2010 einen Apotheker zu einer Geldbuße, weil in seiner Apotheke nicht-pharmazeutisches Personal Arzneimittel abgab (AZ: 21 K 1334/09).

Im Zuge der Evaluation von Beratungsleistungen führten Apotheker („Pseudo-Customer“) bundesweit Kontrollbesuche und Testkäufe durch. In der betroffenen Apotheke verlangte der Testkäufer ein Schmerzmittel und wurde von einer pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten bedient. Information und Beratung über Arzneimittel sowie deren Abgabe in einer Apotheke dürfen jedoch nur von pharmazeutischem Personal durchgeführt werden. Übernimmt fachlich nicht zulässiges Personal (pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte, Apothekenfacharbeiter etc.) pharmazeutische Aufgaben, verstößt der Apotheker gegen die Berufsordnung sowie Vorschriften der Apothekenbetriebsordnung.

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